Sich einer Angst stellen

Sich einer Angst zu stellen bedeutet, sich in seinem Verhalten nicht länger von der Angst einschränken zu lassen.

Dazu muss man folgendes wissen:

In dem Moment, wo man versucht, nicht mehr mit seinem Verhalten auf die Angst zu reagieren, wird sich die Angst sofort extrem verstärken.

Es erfolgt eine direkte Konfrontation mit dem Gefühl der Angst.

Zwischen Verhalten und Angst-Gefühl gibt es einen unmittelbaren Zusammenhang.

Tut man, wozu die Angst einen treibt, bleibt das Angstgefühl klein. Sobald man aufhört, mit seinem Verhalten auf die Angst zu reagieren, kommt die Angst sofort hoch.

Das liegt in der Natur von Angst. Echte Ängste haben ja gerade die Aufgabe, uns von bestimmten Verhaltensweisen abzuhalten, um uns zu schützen. Wenn wir die Angst ignorieren wollen, wird die Angst immer stärker, bis wir auf die Angst hören.

Bei unechten Ängsten wollen wir die Einschränkung aber nicht haben. Also hören wir auf, unser Verhalten von der Angst diktieren zu lassen und das führt dazu, dass die Angst richtig stark wird und wir voll mit der Angst konfrontiert werden.

Aber nun ...

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Stichworte:
Angst